Ab 1934 galt das Öffentlichkeitsrecht für das Konservatorium, es durften staatlich anerkannte Prüfungen abgenommen werden. Ebenfalls wurden in den späten 1930er Jahren „Offene Singstunden“ veranstaltet, die von Anhängern der damals verbotenen Nationalsozialistischen Partei als „Tarnung“ verwendet wurden. In dieser Zeit standen der Musikverein und sein Konservatorium unter der Leitung von Hermann von Schmeidel, der auch nach der Eingliederung des Konservatoriums in das nationalsozialistische Steirische Musikschulwerk Konzerte und Gastspielreisen in den Südost-Raum organisierte.